Heiraten
Meine Freundin heiratet nächstes Wochenende und ich bin Brautjungfer. Ob ich das gut finde, weiß ich nicht. Ich meine beides. Muss man denn heutzutage in so jungen Jahren heiraten? Sie ist doch erst 25. Und Brautjungfern wurden längst abgeschafft, die sind nicht mehr obligatorisch, nur schmückendes Beiwerk. Ich darf während der Zeremonie den Brautstrauß halten, toll.
Das Schlimmste aber ist, dass wir vier Tage hintereinander gequält werden. Am Donnerstag Abend müssen wir schon anreisen. Da findet nämlich der Empfang mit einem kleinen Umtrunk in einem reizenden Lokal statt. Am Freitag Morgen ist die standesamtliche Trauung. Samstag kommt dann – auf seinen Wunsch hin – die kirchliche Hochzeit, und Sonntag werden wir dann nach einem Abschiedsbrunch entlassen. Ich brauche also mindestens VIER verschiedene Garderoben und muss DREI Übernachtungen bezahlen, ganz zu schweigen von der Fahrt und dem Geschenk!
Das ist doch wirklich eine Zumutung! Können die denn nicht einfach schnell heiraten und danach eine Party für alle Freunde und Verwandte schmeißen? Jeder bringt was zu Essen und einen Sechserträger mit. So macht man das doch heute!
Ich jedenfalls würde es so machen. Und dass mir bloß keiner mit einem dämlichen Junggesellinnenabend kommt, auf dem wir alle die gleichen pinken T-Shirts mit der Aufschrift „Janines letzter Tag in Freiheit“ tragen und auf eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party gehen, damit ich noch mal meinen Marktwert checken kann. Oh Gott! Ich werde Euch auch keine bescheuerten Fotos für Eure bekloppte Hochzeitszeitung zur Verfügung stellen. Und bei den idiotischen Spielchen stehe ich mit verschränkten Armen bockig in der Ecke. Wenn der Stripper kommt, verlasse ich sofort den Raum. Also vergesst es!
Aber was rege ich mich auf, es hat mich ja noch nicht einmal jemand gefragt, ob ich ihn heiraten möchte...
Das Schlimmste aber ist, dass wir vier Tage hintereinander gequält werden. Am Donnerstag Abend müssen wir schon anreisen. Da findet nämlich der Empfang mit einem kleinen Umtrunk in einem reizenden Lokal statt. Am Freitag Morgen ist die standesamtliche Trauung. Samstag kommt dann – auf seinen Wunsch hin – die kirchliche Hochzeit, und Sonntag werden wir dann nach einem Abschiedsbrunch entlassen. Ich brauche also mindestens VIER verschiedene Garderoben und muss DREI Übernachtungen bezahlen, ganz zu schweigen von der Fahrt und dem Geschenk!
Das ist doch wirklich eine Zumutung! Können die denn nicht einfach schnell heiraten und danach eine Party für alle Freunde und Verwandte schmeißen? Jeder bringt was zu Essen und einen Sechserträger mit. So macht man das doch heute!
Ich jedenfalls würde es so machen. Und dass mir bloß keiner mit einem dämlichen Junggesellinnenabend kommt, auf dem wir alle die gleichen pinken T-Shirts mit der Aufschrift „Janines letzter Tag in Freiheit“ tragen und auf eine Fisch-sucht-Fahrrad-Party gehen, damit ich noch mal meinen Marktwert checken kann. Oh Gott! Ich werde Euch auch keine bescheuerten Fotos für Eure bekloppte Hochzeitszeitung zur Verfügung stellen. Und bei den idiotischen Spielchen stehe ich mit verschränkten Armen bockig in der Ecke. Wenn der Stripper kommt, verlasse ich sofort den Raum. Also vergesst es!
Aber was rege ich mich auf, es hat mich ja noch nicht einmal jemand gefragt, ob ich ihn heiraten möchte...


2 Kommentare:
Schmückendes Beiwerk zu sein, hat doch auch was ;-)
So wie du das schreibst Janine, würd ich es auch machen. Als Unterhaltungsprogramm dann Foxy!
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